DIE THEATERSTÜCKE

Sie fragen dann vielleicht auch noch wer denn die Theaterstücke schreibt? Das Libretto stammt von dem beamteten Gründer der Gruppe "Rudolph Otto vom Staub". Er besitzt die Gabe Alltägliches mit Literarischem - gewürzt mit einer Prise "Augenzwinkern" und "Humor"- zu verbinden. Das heißt, er findet Themen die bestens zur Gruppe passen und eine einmalige Darstellung versprechen. Dem ersten Theaterstück 'Die entführte Prinzessin' (1) folgten viele weitere ........

"Die entführte Prinzessin " (1)
Die sanguinische Prinzessin Sanquinopal gerät in Hände des Grafen Hugo von Waffenschmied und seines Aufsehers Colerix. Verschiedene Befreiungsversuch scheitern, bis der Ritter Rudolcho von Hieb und Stich mit Knappe Sancho eine solch chaotische Situation auf der Burg des Grafen schafft, dass dadurch die Prinzessin entkommen kann.
Auf den Ritter wartet sie aber nicht, was diesem aber zum Segen wird.

"Don Giowahni kehrt vom Monde Scherbelino zurück"(2)
Der Sänger Don Giowahni und sein Diener Leporello kommen nach Aufgablenberg und werden dort von den Damen begeistert empfangen. Alle möchten Don Giowahni treffen. Er vereinbart mit allen ein Rendezvous. Er lässt nichts anbrennen.
Jedoch am Karfreitag begegnet er bei Sonnenaufgang dem"Steinernen Gast".
Ihm wird bewusst, dass er alles auslöffeln muss was er sich eingebrockt hat.
Am anderen Tag ist er verschwunden.
Die Damen fühlen sich durch die Begegnung mit Giowahni beglückt. Doch die Zeit vergeht...aber er taucht nicht mehr auf und die Damen fragen sie sich, ob es ihn überhaupt gegeben hat.
Oder war alles ein belebender Traum?

"Das Phantom an der Spitaloper oder gibt es das organisierte Gebrechen?" (3)
Das Burgspital ist in den Händen finsterer Mächte. Der Drache Sana bedroht und beherrscht die ganze Burg. Auch der Burgherr Graf Schwindler ist ihm ausgeliefert. Sein Herz hängt an seiner Nichte Sibylle. Er beneidet sie um ihr aufrechtes Engagement und ihre Herzenswärme.
Tieftraurig begreift er, dass es ihm in diesem Leben nicht gelingen wird ihr Herz zu gewinnen.

"La Trivialata"(4)
Der junge Wahrheitsucher Ignatz Staubinger lebt trotz hohem Alter noch bei seiner Mutter. Er hat sich in den Kopf gesetzt, sich erst mit der Welt auseinander zusetzen, wenn er der Wahrheit teilhaftig geworden ist.
Einzig zum Kaffee verlässt er kurz die Wohnung. Sylphia eine Tochter der Sylphenkönigin bedient ihn. Das musste so kommen, da die Erdenschwere von Ignatz und die Leichtigkeit Sylphias, auf Grund der Fortschrittsentwicklung, zusammen treffen.
Ein kluger Gärtner den Ignatz trifft, erklärt ihm, dass bevor die Wahrheit - die man nicht sieht - bei einem bleibt, man es erst mal mit einer schönen Frau - die man ja sieht - versuchen soll.
Dann zeigt er ihm seinen Garten, in dem es viele Schmetterlinge gibt. Ignatz begreift, dass er etwas bieten muss, damit Schmetterlinge bei ihm bleiben.

"Mobbing Dick oder mein Kampf gegen den weißen Kittelwal"(5)
Ahap wächst in der Wüste bei seinem Vater Abraham und seiner Stiefmutter Sarah auf. Eines Tages flieht er-  der Kränkungen der Stiefmutter und ihrer täglichen Linsensuppe, sowie der Wüste überdrüssig - ans Meer.
Er wird ein ruhmreicher Kapitän und überwindet die Kränkungen seiner Stiefmutter.
Als er erfährt, dass sich die schöne Amazone Penthesilea im Magen des gefürchteten "Weißen Wal" befindet, sticht er sofort in See, um sie zu befreien.
Neben seinem treuen Steuermann Starbucks, befinden sich, unter anderen weitere sieben Seeleute an Bord, die sich im Kampf gegen die Todsünden verdient gemacht haben.
Nach heftigem Kampf speit der Wal, den der Kampf mit diesem irren Kapitän dermaßen ankotzt, die Amazone auf das Schiff.
Glücklich zurück im Hafen, verlässt die Amazone Ahap in der Kutsche des Grafen Hugo von Hoffnungslos.
Starbucks ist darüber empört. Doch Ahap erklärt ihm, dass eine Tat, soll sie Glück bringen, absichtslos sein muss. Der Zauberer David Blufferfield erlaubt den beiden einen Blick in die Zukunft.
Man sieht die Amazone am Grafen Hugo von Hoffnungslos herum nörgeln, weil ihm die tägliche von ihr gekochte Linsensuppe nicht so recht schmeckt.

"Odieseies oder der zauberhafte Spitalsee der Circe"(6)
Man sieht einen Mann sinnierend in seinem Arbeitszimmer sitzen.
Die Frau betritt das Zimmer und verkündet, dass sie schnell eine Dichtung braucht.
Der Mann setzt sich an seine Schreibmaschine und dichtet: "Der Seefahrer Odieseies landet auf der Insel der Zauberin Circe und wird sofort von einer Meute Möpsen verfolgt. Das Gebell ruft die Zauberin auf den Plan. Odieseies bittet sie ihm zu helfen und ihn von der Meute zu befreien. Sie verwandelt die Möpse in Schweine. Das gefällt der restlichen Schiffsmannschaft. Sie wollen die Schweine schlachten und mit ihrem Gaisburger Marsch aufkochen. Das empört die vegan lebende Zauberin derart, dass sie auch die ganze Mannschaft in Schwäbisch-Hällische Hängebauchschweine verwandelt.
Das entsetzt Odieseies, weil er fürchtet, ohne Mannschaft niemals wieder die Insel verlassen zu können.
Er bittet Circe um Begnadigung seiner Mannschaft.
Circe stellt die Bedingungen, dass er ihr bei ihren Ausflügen ein treuer Begleiter ist und ihre Wäsche blütenweiß wäscht. Notgedrungen willigt er ein.
Bei einem Ausflug an den Spitalsee sehen sie dem besonderen Tanz der Schwäne zu. Odieseies schwärmt für die Schwäne und bitten Circe zum Tanz. Und plötzlich verwandelt sich Circe in einen Schwan und entschwindet....Odieseies erwacht, unsanft von seiner Mannschaft geweckt. Es war nur mal kurz vor Erschöpfung am See eingenickt."
Man sieht wieder den Dichter an seiner Schreibmaschine sitzen.
Die Frau betritt wieder das Zimmer. Energisch fordert sie die Dichtung, denn der Wasserhahn tropft noch immer.

"König Wilhelm in der Unterwelt"(7)
Der König lebt eigentlich friedlich mit seiner geliebten Zarentochter Katharina auf dem Rosenberg. Eigentlich, weil sie ihn in ihrer Ansprüchlichkeit nervt, nichts kann er ihr recht machen. Eines Tages reitet sie leichtbekleidet zum Lustschloss nach Schmarrnhausen und entdeckt dort Wilhelm mit..., nicht wichtig. Sie erkrankt und der Hades hat sie.
Wilhelm, muss sie von dort zurückholen. Er macht sich irgendwann lustlos auf den Weg und findet sie sogar. Auf dem Weg aus der Unterwelt heraus - mit der Bedingung dass Wilhelm sich nicht umdrehen darf - nörgelt Katharina wie gewohnt an ihm herum. Plötzlich reißt es Wilhelm den Kopf nach hinten. Wie erwartet, ist sie weg.
Oben angekommen, wird er von Zeus schon erwartet. Ohne seine Geliebte steht Wilhelm vor ihm. Und nun? Als Begründung führt er an, dass ihm zuweilen sein Thouret-Syndrom zu schaffen macht, wodurch ihm der Kopf nach hinten will.
Zur Strafe bieten ihm Zeus an. Entweder an einem Kaffeekränzchen mit Schwiegermutter, Tanten und Sahne teilzunehmen oder nochmals in den Hades zugehen und zehn Damen mit samt ihrem Gepäck zubefreien.

"Pygmalion oder schade um die schöne Helena"(8)
Erst kürzlich auf der Hohengaisburg. Die Gaisburger befinden sich immer noch mit den Gablenberger im kalten Krieg.
Der Finanzmann Eisenbeiss liebt die schöne Helena, die von ihm aber nichts weiß. Sie soll den Fürst von Ameisenberg gezwungenermaßen heiraten.
Eisenbeiss bittet den Dichter Pygmalion um einen Liebesbrief. Dieser Brief landet aber bei der russischen Haushalthilfe Olga, die daraufhin nicht ruhen möchte, bevor sie den Dichter dieser Zeilen gefunden hat.
Helena entflieht der Hochzeit mit ihrem Vertrauten dem Beamten Rainer Staubmantel an den Bodenlossee.
Eisenbeiss vertreibt sich derweil mit Pygmalion in Zeit.
Am Bodenlossee treffen die Beiden die Bäuerin Lulu, die gerade biologische dynamische Erdbeeren einkocht. Plötzlich taucht aus dem Keller der Ehemann und Bauer Wilfried auf. Wilfried will nicht länger Bauer sein, sondern Stierkämpfer in Spanien werden.
Derweil werden Pygmalion und Eisenbeiss in einer Bar von der Tänzerin Sophie becirct. Sophie umtanzt Eisenbeiss, genau in dem Moment taucht auch noch die Mutter von Eisenbeiss auf und ist empört.
Eisenbeiss umarmt die Tänzerin, die er aber plötzlich kalt in den Armen hält. Das passt der Mutter. Eisenbeiss bittet den Librettisten, doch die Dame zuweilen in seinen Armen zu rechtem Leben zu erwecken, ohne, dass es die Mutter bemerkt. Diesbezüglich bleibt das Ende offen.
Ein Sprecher verabschiedet das Publikum.
Da steht ein Besucher auf und möchte wissen, was aus der schönen Helena geworden ist.
Der Sprecher bekennt, dass es etwas peinlich ist, aber der Librettisten wollte die schöne Helena nicht in den Händen eines anderen sehen und hat sie in einer oneroiden Entrückung selbst behalten.

"Der Schlangenlederschuh der Lulu oder weshalb kommt der wahre Mann nicht zu Ruh."(9)

Im Stuttgarter Varieté entweicht bei der Vorführung, bei der ein Magier eine Schlange in eine Schlangenfrau, diese aber dummerweise.
Im Literaturhaus hält ein Professor einen Vortrag zum Thema "wieviel Frauen braucht der Mann". Anwesend sind bei dem Vortag Don Giowahni und sein Freund Leporello. Der beiden unterhalten sich über die Liebe.
Auf ihrem Weg, der sie in ein Café, an den Dürrbachtalsee und in ein Weindorf führt, begegnen sie verschiedenen Menschen. Es geht immer noch ums Thema "Liebe". Der Bedienung Lilith, der Zauberin Circe, dem Yogischüler Armin Harry, einer Naturphänomen -Schützerin und Therapeutin, sowie einer Tierpsychologin.
Bevor es zurück ins Varieté geht, taucht auch noch Mephisto auf. Er erklärt sich und weist auf seine Notwendigkeit hin, dass das Leben ohne ihn doch recht trist wäre.
Zurück im Varieté. Die Intendantin erklärt dem Publikum, das es eine Schlangenlederfrau nicht wirklich gibt, sondern der Magier das Publikum in einen oneiroiden Schlaf versetzt hat und die ganze Geschichte ein oneiroider Traum war. Der Librettist erklärt den Begriff "oneiroid", als "wie wahr" und erzählt die folgende Geschichte: "Treffen sich am romantischen Erlebnisee im Umwelzheimerwald zwei Naturphänomene. Spricht das eine zum anderen, "Ich liebe Dich wirklich für immer", sagt das andere,"aber dich gibt es doch gar nicht", "Dich doch auch nicht", antwortet das erste. "Und nun?"
"Lass uns ein Theaterstück daraus machen für die Hofschaumbühne". 

 

 

 

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